Gesprächspsychotherapie

In meinen therapeutischen Sitzungen auf Basis der Gesprächsführung nach C. Rogers biete ich Ihnen einen ganzheitlichen Ansatz an. Eine vertrauensvolle Atmosphäre und Empathie für Ihre Belange sind Grundlage jeder Sitzung.

Der Ansatz basiert darauf, dass Sie bereits alles zu Ihrer Heilung Notwendige in sich tragen – und ich Sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie beim Finden einer Lösung begleite.

In einem ersten Gespräch finden wir heraus, was Ihr Anliegen ist, was ein mögliches Ziel wäre und welche Schritte in Ihrem individuellen Therapieplan sinnvoll sind. Dazu gehört auch eine Anamnese der therapeutisch relevanten Punkte wie z.B. Kindheit, Familiensituation, Partnerschaft, Krankheiten und Medikamente.

Sitzungsdauer ca. 60 – 90 Minuten

Mögliche Themen 

√  Ängste / Depressionen

√  Traumata

√  (Lern-) Blockaden

√  Lösung aus alten Mustern, Rollen, Glaubenssätzen

Therapieziele

√  Stabilisierung in Krisen

√  Integration von Persönlichkeitsanteilen

√  Balance von Körper, Geist und Seele

√  Stärkung der Eigenverantwortung

Der Therapieansatz nach Rogers umfasst diese wichtigen Elemente:

 

Kongruenz
– Gemeint sind damit die Echtheit, Unverfälschtheit und Transparenz von Seiten des Therapeuten. Das Ziel ist, in eine „Echte Beziehung“ zum Klienten zu gehen, eine Begegnung auf Augenhöhe.

 

Empathie
– Unter Empathie versteht man in diesem Kontext das einfühlende Verstehen, das nicht-wertende Eingehen, also das echte Verständnis einer Peron, was gerade in ihr lebendig ist und welche Bedeutung es für sie hat.

 

Wertschätzung und bedingungsfreies Akzeptieren 
– des Therapeuten gegenüber den Gefühlen und Äußerungen seiner Klienten.

Mit der folgenden Geschichte lässt sich diese Haltung sehr lebendig beschreiben:

Zuhören können wie MOMO

“Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur recht wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig. Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte – nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme. Dabei schaute sie den anderen mit ihren großen, dunklen Augen an, und der Betreffende fühlte, wie in ihm plötzlich Gedanken auftauchten, von denen er nie geahnt hatte, dass sie in ihm steckten. Sie konnte so zuhören, dass ratlose, unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wussten, was sie wollten. Oder dass Schüchterne sich plötzlich frei und mutig fühlten. Oder dass Unglückliche und Bedrückte zuversichtlich und froh wurden. Und wenn jemand meinte, sein Leben sei ganz verfehlt und bedeutungslos und er selbst nur irgendeiner unter Millionen, einer, auf denen es überhaupt nicht ankommt, und er ebenso schnell ersetzt werden kann wie ein kaputter Topf – und er ging hin und erzählte das alles der kleinen Momo, dann wurde ihm, noch während er redete, auf geheimnisvolle Weise klar, dass er sich gründlich irrte, dass es ihn, genauso wie er war, unter allen Menschen nur ein einziges Mal gab und dass er deshalb auf seine besondere Weise für die Welt wichtig war. So konnte Momo zuhören!” – von Michael Ende

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